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"Flucht ohne Ende: gewaltbedingte Migration in Europa und ihre Folgen"

Am 17. September, 18 Uhr, in der Rathaushalle in Lemgo findet der Vortrag „Flucht ohne Ende: Gewaltbedingte Migration in Europa und ihre Folgen“ von Jochen Oltmer, Professor für Neueste Geschichte und Migrationsgeschichte an der Universität Osnabrück statt.

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Am 17. September, 18 Uhrin der Rathaushalle in Lemgo findet der Vortrag „Flucht ohne Ende: Gewaltbedingte Migration in Europa und ihre Folgen“ von Jochen Oltmer, Professor für Neueste Geschichte und Migrationsgeschichte an der Universität Osnabrück statt.

Fluchtbewegungen, Vertreibungen und Deportationen sind kein Spezifikum der Gegenwart. Das 20. Jahrhundert ist bereits früh als das »Jahrhundert der Flüchtlinge« bezeichnet worden, später galten die 1980er Jahre als »Jahrzehnt der Flucht«. Mit guten Gründen könnten auch die 2010er und frühen 2020er Jahre so oder ähnlich benannt werden.

Der Vortrag will die Bedingungen, Formen und Folgen der räumlichen Mobilisierung von Menschen durch Gewalt in Geschichte und Gegenwart verdeutlichen und die Hintergründe von Flucht, Vertreibung und Deportationen mit Bezug auf europäische und deutsche Beispiele erklären.

Darüber hinaus will er sich der Frage widmen, auf welche Weise und mit welchen Ergebnissen in Deutschland und Europa in der Gegenwart und in der Vergangenheit die Aufnahme und Nicht-Aufnahme von Schutzsuchenden gesellschaftlich diskutiert worden ist: Warum unterschied sich die Aufnahmebereitschaft in verschiedenen europäischen Ländern so stark, warum haben manche Schutzsuchende weitreichende Unterstützung erfahren, während im Falle anderer Fluchtbewegungen Ablehnung, Ausgrenzung und Nicht-Aufnahme dominierten?

Aufgrund der begrenzten Platzwahl wird für den Vortrag um Anmeldung über die Homepage der VHS Detmold-Lemgo gebeten.