|  Pressemitteilung

Ferienbetreuung in Lemgo gut angenommen

Spiel und Spaß an der Südschule

Sie freuen sich über den erfolgreichen Verlauf der Ferienspiele: (von links) Ekkehardt Loch, Julia Vogt und Jörg Malzahn (Schulverwaltung) und Hausmeister Norbert Zube. (Foto: Alte Hansestadt Lemgo)

image

Seit dem 01.08.2026 gilt der gesetzliche Betreuungsanspruch für Erstklässlerinnen und Erstklässler. Was in der Berichterstattung noch nicht häufig zur Sprache kam, ist der Betreuungsanspruch auch während der Schulferien. In der Alten Hansestadt Lemgo ist die Ferienbetreuung pünktlich angelaufen und zum Ende der Ferien ist das Fazit auf allen Seiten positiv.

Über sechs Wochen lang wurde in der Südschule gespielt, gebastelt, getanzt und Sport gemacht. Die Kinder haben sich in den Räumlichkeiten und auf den Außenanlagen der Schule austoben können. Zudem gab es Ausflüge, beispielsweile ins Landesmuseum und ins Detmolder Schloss. Mit dem Nachtwächter ging es auf eine Stadtrallye durch Lemgo. Beim täglichen Mittagessen wurde Kraft gesammelt.

Bei der Organisation der Ferienbetreuung war für die Stadtverwaltung Eile geboten, denn auch wenn das Gesetz ursprünglich vor Jahren verabschiedet wurde, steht erst seit dem Frühjahr fest, welchen Umfang die Ferienbetreuung haben muss und unter welchen Voraussetzungen sie stattfinden soll.

In Lemgo sind das Jugendamt und die Schulverwaltung umgehend in Gespräche eingetreten und war von der Resonanz positiv angetan: Nicht nur das DRK, das in der Alten Hansestadt seit Jahren die Ferienbetreuung in den letzten drei Sommerferienwochen gestaltet, wollte sich einbringen, auch der Familien-unterstützende Dienst der Lebenshilfe Lemgo, der Kinder- und Jugendbereich der Stiftung Eben-Ezer, der CVJM Lemgo, der TV Lemgo und die AWO waren interessiert.

„Wir sind sehr glücklich, dass es in Lemgo eine solche Vielfalt an qualifizierten Trägern gibt. Vom ersten Ferientag an haben wir positive Rückmeldungen von den Eltern bekommen, die das neue Angebot zu schätzen wissen und auch sehr erfreut waren, wie gut alle Beteiligten hier an einem Strang ziehen. Viele Schultern, von der Schulverwaltung über die Fachkräfte bis hin zum Hausmeister, haben gemeinsam die Aufgabe getragen und für tolle sechseinhalb Wochen gesorgt“, sagt Jörg Malzahn, Abteilungsleiter der Schulverwaltung.

Am Ende haben das Deutsche Rote Kreuz und die AWO gemeinsam die Betreuung sichergestellt. Sehr zur Freude der Eltern, die das neue Angebot zwar noch nicht in Scharen, aber mit Dankbarkeit genutzt haben. Auch die Tatsache, dass die Buchung nicht nur wochenweise, sondern auch für einzelne Tage möglich war, wurde sehr positiv aufgenommen.

In den kommenden Jahren wird die Ferienbetreuung noch wachsen und sich auch entwickeln. Die Gespräche für das kommende Jahr laufen bereits auf Hochtouren. Aber auch die Zahl der Teilnehmenden wird zunehmen, wenn sich das Angebot etabliert und mehr Kinder Anspruch darauf haben. Galt das Angebot in diesem Jahr noch nur für die ersten Klassen, gilt es ab dem kommenden Jahr für die ersten und zweiten Klassen, im Jahr danach für die ersten bis dritten Klassen und ab 2029 dann für alle Grundschulkinder.

Derzeit werden die letzten Feinheiten für die Ferienbetreuung in den Herbstferien festgezurrt. Die Alte Hansestadt Lemgo wird bald die Anmeldemöglichkeiten veröffentlichen.