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„geflohen, vertrieben, angekommen?!“ – Wanderausstellung des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

18.09.2026 | Beginn: 09:00 Uhr

Rathaus Lemgo

18. September bis 14. Oktober in der Rathaushalle

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Im 20. Jahrhundert führten zwei Weltkriege und viele regionale bewaffnete Konflikte zu einem enormen Anstieg an Migration. Auch heute sind weltweit Menschen aus unterschiedlichsten Gründen auf der Flucht. Oft verlassen sie ihre Heimat aus eigenem Entschluss, beispielsweise auf der Suche nach Arbeit. Häufiger ist aber die Bedrohung durch Gewalt, Krieg oder politische Repression der Anlass. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs sind Millionen Geflüchteter und Vertriebener nach Deutschland gekommen. Daher hat ein großer Teil der heute hier lebenden Menschen einen familiären Bezug zu Flucht, Deportation und Vertreibung. In der Ausstellung „geflohen – vertrieben – angekommen?!“ vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, werden die Wege und Schicksale Geflüchteter nachgezeichnet.

Vom 18.09. bis zum 14.10.2026 kann die Ausstellung zu den allgemeinen Öffnungszeiten der Verwaltung in der Rathaushalle besucht werden. Außerdem wird eine virtuelle Ausstellung des Stadtarchivs zum Leben der Flüchtlinge und Vertriebenen in der Nachkriegszeit in Lemgo zu sehen sein.

Diese ist voraussichtlich ab Mitte September hier einsehbar und bleibt dauerhaft online. 

Begleitet wird die Ausstellung durch eine Vortragsreihe.

Kooperation des Stadtarchivs Lemgo mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

 

 

Der aktuelle Programmflyer "erinnern, gedenken, gestalten... - Nachkriegszeit und Neubeginn" mit den Veranstaltungen September bis November 2026 steht hier zum Download bereit.