Kleine Sporthalle

des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums


Sportprojekte nehmen Gestalt an

Damit der Sport im Vordergrund stehen kann, wird hier ordentlich gearbeitet: Für das Sporthaus Lieme und die 1-fach-Sporthalle am Engelbert-Kaempfer-Gymnasium geht es voran. Während beim Liemer Sporthaus die Arbeiten schon sichtbar sind, läuft für die Sporthalle nun die Ausschreibung. Beide Projekte werden mit Förderung aus dem EFRE-Programm „Energieeffiziente öffentliche Gebäude“ umgesetzt.

Die Ziele für die geplante Sanierung der kleinen Sporthalle des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums sind klar: Nach der umfassenden energetischen Sanierung wird die Halle einen fast 60 Prozent geringeren Primärenergiebedarf haben und ihr Betrieb wird fast 40 Prozent weniger CO2-Emissionen verursachen. Dabei wird die Halle so auf Stand gebracht, dass den Nutzerinnen und Nutzern ein zukunftsfähiges Gebäude für den Sport in der Innenstadt zur Verfügung steht.

Die Gebäudewirtschaft Lemgo hat nun die Ausschreibungen veröffentlicht. Planer, Sanitär- und Elektrofachleute werden gesucht und weil die Kosten für das Vorhaben bei 1,8 Millionen Euro liegen, können die Bewerbungen sogar aus dem EU-Ausland kommen. Über 1,4 Millionen Euro kommen aus dem Förderprogramm des Landes NRW und der EU. Der Baustart ist für den Sommer 2027 vorgesehen, wenn die Schreibtisch- und Antragsarbeit abgeschlossen ist.

Ein paar Schritte weiter ist das Sporthaus Lieme, dem man die Arbeiten jetzt schon ansieht. Aktuell laufen Rückbauarbeiten, damit im Anschluss das Neue kommen kann: Boden, Fassade und Dach werden gedämmt, neue Fenster und Türen erhalten Einzug, ebenso eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die nachhaltige Holzfassade und Dachbegrünung sorgen für den richtigen Schutz und die richtige Optik von außen.

Jüngst wurden an beiden Objekten Banner aufgehängt. Nun wird schon von außen erklärt, welche Pläne dort umgesetzt werden. Auch die Unterstützung durch das Förderprogramm „Energieeffiziente öffentliche Gebäude“ wird deutlich. Der VfL Lieme freut sich gemeinsam mit der Stadtverwaltung über die Förderung und auf das rundum sanierte Sporthaus.


Energetische Sanierung der kleinen Sporthalle des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums

Für die energetische Sanierung der kleinen Sporthalle des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums und des Sporthauses Lieme erhält die Alte Hansestadt Lemgo Fördermittel in Höhe von über 2 Millionen Euro. Die EU- und Landes-Fördermittel stammen aus dem Programm „Energieeffiziente öffentliche Gebäude“ des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW.

Ziel des Förderprogramms ist es, durch die energetische Sanierung den Primärenergiebedarf der sanierten Gebäude um mindestens 50 Prozent zu senken. Das heißt für die kleine Sporthalle und das Sporthaus, dass die Energiebilanz der beiden Gebäude nach dem Abschluss der Sanierung über die gesetzlichen Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes hinausgehen soll.

Die Sporthalle des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums (EKG) mit Baujahr 1975 wird nach der Sanierung den KFW-Effizienzhausstandard 40 erfüllen. Das bedeutet, dass der Verbrauch von Primärenergie um 55 Prozent reduziert werden wird und die CO2-Emissionen um 88 Prozent gesenkt werden. Beim 1950 gebauten Sporthaus in Lieme ist die Ersparnis noch größer: Der Primärenergieverbrauch wird um 73 Prozent sinken und die CO2-Emissionen um 90 Prozent.

Die geplanten Sanierungen sind umfangreich. Beim Sporthaus Lieme werden Fassade, Dach und Bodenplatte gedämmt, alle Fenster und Außentüren getauscht sowie eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Bei der EKG-Sporthalle werden ebenfalls Fassade und Bodenplatte gedämmt und zudem alle Fenster, Außentüren, Lichtkuppeln und Heizflächen ausgetauscht. Bei beiden Gebäuden wird außerdem die Barrierefreiheit verbessert. Die Kosten für die EKG-Sporthalle werden etwa 1,8 Millionen Euro betragen, über 1,4 Millionen Euro davon kommen aus dem Förderprogramm. Die Kosten in Lieme liegen bei gut 800.000 Euro, davon kommen über 600.000 Euro aus dem Förderprogramm.

Der Antrag auf die Fördermittel wurde Ende 2023 gestellt und die Zusage wurde Anfang 2025 vor Ort überreicht. Derzeit läuft die Planungsphase für die beiden Sanierungen.