Frau Dr. Julia Paulus, Historikerin am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, berichtet in ihrem Vortrag von den Nachkriegsjahren in Westfalen-Lippe. Sie hinterfragt gängige Erzählungen und macht darauf aufmerksam, wie widersprüchlich der gesellschaftliche Umgang mit den damaligen Geflüchteten war. Wie ging man nach dem Zweiten Weltkrieg mit den Millionen Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten um? Wie funktionierte deren Integration in Regionen wie Westfalen und Lippe und welche Spannungen prägten das Zusammenleben mit der hiesigen Bevölkerung?
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich über die Homepage der VHS Detmold-Lemgo
Veranstalter:Stadtarchiv Lemgo in Kooperation mit der VHS Detmold-Lemgo
Der aktuelle Programmflyer "erinnern, gedenken, gestalten... - Nachkriegszeit und Neubeginn" mit den Veranstaltungen September bis November 2026 steht hier zum Download bereit.
