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Dialogrunde: Großes Interesse an der Lemgoer Innenstadt

Über 100 Teilnehmende bringen sich ein

Rund 120 Personen kamen zum Innenstadtdialog und brachten ihre Ideen ein. (Foto: Alte Hansestadt Lemgo)

Sie hatten offene Ohren für alle Ideen: Dr. Frank Strikker (SHS Consult), Geschäftsbereichsleiter für Stadtplanung und Bauen Karl Wessel, Lemgo-Marketing-Geschäftsführer Wolfgang Jäger, Berit Weber (Leiterin der Stadtplanung), Wirtschaftsförderer Tobias Vietz, Geschäftsbereichsleiterin für Kultur und Tourismus Lysann Rehberg, Bürgermeister Markus Baier, 1. Beigeordneter und Kämmerer Frank Limpke, Susanne Recknagel (SHS Consult). (Foto: Alte Hansestadt Lemgo

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Rund 120 Menschen aus Lemgo und Umgebung haben am Mittwoch am Innenstadt-Dialog im Engelbert-Kaempfer-Gymnasium teilgenommen. Der Einladung von Lemgo Marketing und der Stadtverwaltung waren Interessierte mit unterschiedlichsten Hintergründen gefolgt, von Gewerbetreibenden über Immobilienbesitzerinnen und -besitzer bis hin zu Personen, die in der Alten Hansestadt leben, arbeiten oder eine vorübergehende Heimat gefunden haben. So unterschiedlich wie die Menschen waren auch die Ideen, die eingebracht und diskutiert wurden.

Bürgermeister Markus Baier begrüßte alle Anwesenden und dankte ihnen für ihr Interesse und die Bereitschaft, sich mit Ideen und Wünschen für die Innenstadt an der Diskussion zu beteiligen. „Die Gestaltung und Entwicklung der Innenstadt ist eine gemeinschaftliche Aufgabe. Sie betrifft nicht nur die Stadtverwaltung, Lemgo Marketing und Politik, sondern auch all diejenigen, die sich in der Stadt aufhalten, dort leben und arbeiten“, sagte der Bürgermeister.

Nach einem kurzen Gespräch im Plenum über die Motivation zur Teilnahme verlagerte sich der intensive Austausch in drei Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Der öffentliche Raum und seine Aufenthaltsqualität, die Innenstadt als Erlebnisraum mit Veranstaltungen, und die Stärkung der vorhandenen Angebote und neue Nutzungsideen für Leerstände.

In allen Gruppen gab es ein Bewusstsein für die verschiedenen Ansprüche, die unterschiedliche Gruppen an die Innenstadt stellen – für manche ist sie ein Kommunikationsort und Treffpunkt, andere suchen ein Einkaufserlebnis und für wieder andere hängt ihre Existenz an dem dortigen Gewerbe. Gleichzeitig zeugten viele Wortbeiträge von einer starken Verbundenheit mit Lemgo und dem Wunsch, diese Verbundenheit auch zukünftig leben zu wollen.

Einige der vorgebrachten Themen kamen in allen Gruppen zur Sprache. Die Lust aufs „Offline-Shopping“ zu stärken und mit Angeboten, Veranstaltungen und neuen Treffpunkten auch besonders jüngere Zielgruppen anzusprechen, waren zwei übergeordnete Ansprüche. Die konkreten Ideen reichten dazu von der Schaffung eines Veranstaltungsortes für ein jüngeres und auch studentisches Publikum über die Installation von multifunktionalen Stadtmöbeln bis hin zur Schaffung von Wohnraum in der Fußgängerzone.

Mehrfach wurde auch der Wunsch nach einem verstärkten Angebot von Waren des alltäglichen Gebrauchs genannt. Ein Wasserspielplatz an der Bega, überdachte Sitzgelegenheiten im Auenpark und eine Anpassung der Ladenöffnungszeiten, um vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern entgegen zu kommen, wurden ebenfalls vorgeschlagen. Ein grünes Klassenzimmer oder Arbeitszimmer und mobile Bäume waren Thema. Die Liste mit weiteren Vorschlägen war lang.

Die Vielzahl der Ideen werden in den kommenden Tagen von der Verwaltung und Lemgo Marketing gesichtet. Schon jetzt zeigt ein Fotoprotokoll auf www.lemgo.de/innenstadt als Zwischenergebnis das, was in den Gruppen erarbeitet wurde. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, Ideen über innenstadt@lemgo.de nachzureichen oder den direkten Kontakt zu den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern zu suchen. Es wird zudem weitere Veranstaltungen (u.a. für Eigentümerinnen und Eigentümer, Gewerbetreibende, Jugendliche, im Rahmen des integrierten Stadtentwicklungskonzepts) geben. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die weitere Zusammenarbeit und weitere Veranstaltungen und Prozesse.