17. 02. 2021

Verfasser der Pressemitteilung: Gemeinsame Pressemitteilung der Gemeinde Kalletal und der Alten Hansestadt Lemgo


Wissenschaftliche Begleitung von „digital.interkommunal“ gefunden

Fraunhofer IOSB-INA Partner der Smart Cities Kalletal und Lemgo

(von links) Dennis Ortmeier (Geschäftsbereichsleiter „Verwaltung und Bürgerservice“ der Stadt Lemgo), Mario Hecker (Bürgermeister der Gemeinde Kalletal), Markus Baier (Bürgermeister der Alten Hansestadt Lemgo) und Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jasperneite (Direktor des Fraunhofer IOSB-INA). (Archivfoto: Fraunhofer IOSB-INA)

(von links) Dennis Ortmeier (Geschäftsbereichsleiter „Verwaltung und Bürgerservice“ der Stadt Lemgo), Mario Hecker (Bürgermeister der Gemeinde Kalletal), Markus Baier (Bürgermeister der Alten Hansestadt Lemgo) und Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jasperneite (Direktor des Fraunhofer IOSB-INA). (Archivfoto: Fraunhofer IOSB-INA)

Die lippische interkommunale Zusammenarbeit im Rahmen des Förderprogramms „Smart Cities made in Germany“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat nimmt weiter Form an. Im nunmehr durchgeführten Vergabeverfahren für die wissenschaftliche Begleitung des Projektes „digital.interkommunal“ der Gemeinde Kalletal und der Alten Hansestadt Lemgo hat sich das Fraunhofer IOSB-INA in Lemgo durchgesetzt. Die Forschungseinrichtung wird die Strategiephase des Projektes als externer Partner begleiten.

Fünf Projektfelder sind bereits angedacht, dazu gehören jeweils mehrere Projekte. Die Themen reichen von medizinischer und Lebensmittelversorgung im ländlichen Raum bis hin zum virtuellen Wohnheim. Eine ausführliche Bürgerbeteiligung und das Einbeziehen lokaler Experten sind für das Projekt unerlässlich. Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jasperneite, Direktor des Fraunhofer IOSB-INA, blickt gespannt auf die bevorstehende Arbeit: „Wir freuen uns auf eine spannende Aufgabe und darauf, dieses zukunftsorientierte Projekt der beiden Kommunen mit unserer jahrelangen Erfahrung begleiten zu dürfen. Digitalisierung ist unser Kernthema und durch unsere Arbeit im Rahmen von ‚Lemgo digital‘ sind wir nicht nur mit der Situation vor Ort vertraut, sondern bereits gut vernetzt. Das ist für uns das Sprungbrett in die Begleitung des Projektes.“

Die Bürgermeister der beiden Kommunen blicken zuversichtlich in den weiteren Projektverlauf. Markus Baier, Bürgermeister der Alten Hansestadt Lemgo erklärt: „Lemgo blickt als Stadt bereits auf eine längere Tradition einer intensiven Zusammenarbeit mit der Wissenschaft zurück. Gerade in den vergangenen Jahren konnte Fraunhofer seine Kompetenz im Rahmen von ‚Lemgo digital‘ im Bereich Smart City hier unter Beweis stellen. Aus diesem Grunde sind wir ausgesprochen optimistisch, in den nächsten knapp 20 Monaten eine gemeinsame, überzeugende Smart City Strategie für den Raum der beiden Kommunen zu erarbeiten.“

Mario Hecker, Bürgermeister der Gemeinde Kalletal ergänzt: „Wer heute intensiv über das digitale Morgen nachdenkt, kommt an der Ausrichtung auf eine effizientere und umweltfreundlichere Infrastruktur, die allen zugänglich ist, nicht vorbei. Denn nur so kann die Lebensqualität der Bewohner erhöht und der ökologische Fußabdruck verringert werden und dazu beitragen, die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Darum ist die Smart City Strategie in der Nachhaltigkeitsstrategie der Gemeinde Kalletal als ein wesentlicher Bestandteil fest verankert. Diese mit Lemgo und Fraunhofer jetzt auf den Weg bringen zu dürfen, ist für eine ländlich geprägte Gemeinde wie Kalletal ein großes Plus.“

„digital.interkommunal“ ist eines von 32 Projekten, die 2020 für eine Förderung ausgewählt wurden. Das Motto lautete dabei „Gemeinwohl und Netzwerkstadt / Stadtnetzwerk“. Gemeinsam hatten sich die Gemeinde Kalletal und die Alte Hansestadt Lemgo im vergangenen Jahr erfolgreich um Fördergelder beworben, mit denen durch Digitalisierung Lösungen für typische Probleme von Kommunen gefunden werden sollen. Durch verständliche nutzbringende Digitalisierungsbeispiele sollen Probierfelder entstehen, die auf andere Städte und Gemeinden übertragbar sind. Erkenntnisse sollen allen Kommunen nutzbar gemacht werden. Vor der fünfjährigen Umsetzungsphase steht zunächst eine zweijährige Strategiephase an, die durch das Fraunhofer IOSB-INA wissenschaftlich begleitet wird.