22. 04. 2020

Verfasser der Pressemitteilung: Stadtarchiv


Sammelaufruf von Stadtarchiv und Städtischen Museen zur Dokumentation der Corona-Auswirkungen

Rathaus der Alten Hansestadt Lemgo

Geschlossene Geschäfte und Schulen, Home-Office, Abstand halten, Schutzmasken tragen, Solidarität, Zukunftssorgen… Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen uns alle, verändern unseren privaten und beruflichen Alltag. Doch was wird davon in Erinnerung bleiben? Um diese Auswirkungen zu dokumentieren und dauerhaft zu erhalten, möchten das Stadtarchiv und die Städtischen Museen Lemgo gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sammeln.

Wir sammeln beispielsweise Texte (Ihre persönliche Corona-Geschichte, Tagebucheinträge, Notizen…), Audiovisuelle Aufzeichnungen (Ihr durch Corona veränderter Alltag in der Familie, Verein oder Firma), Fotos (Beobachtungen, die sie überrascht, erstaunt oder schockiert haben) und Gegenstände, die sie mit der Krise verbinden oder die in dieser Zeit eine besondere Bedeutung für Sie erlangt haben. Auch Plakate und Bekanntmachungen sollten Sie nach Ende der Krise nicht einfach wegwerfen, sondern uns zukommen lassen. Aufgerufen sind alle Lemgoer/innen, aber auch die privaten Initiativen, Vereine, Unternehmen und sonstigen Gruppen in unserer Stadt.

Digitale Aufzeichnungen können Sie über die Internetseite des Stadtarchivs (www.stadtarchiv-lemgo.de) oder direkt über www.kurzelinks.de/coronalemgo hochladen. Informieren Sie uns bitte anschließend mit einer kurzen E-Mail an stadtarchiv(at)lemgo.de über Ihre Abgabe und teilen Sie uns Ihren Vornamen, Namen und Ihre Anschrift mit, nach Wunsch auch Ihre Telefonnummer.

Ihre papiergebundenen Unterlagen  oder Objekte können Sie – nach persönlicher Terminabsprache oder zu den regulären Öffnungszeiten – im Stadtarchiv Lemgo (Rampendal 20a) abgeben. Nach Wiedereröffnung der Städtischen Museen (voraussichtlich ab dem 3. Mai) ist dies zu den dortigen Öffnungszeiten auch möglich. Der Postversand Ihrer Unterlagen oder Objekte geschieht auf eigenes Risiko. Dieser Aufruf ist zeitlich nicht befristet.

Mit der Übersendung bzw. Übergabe der Unterlagen oder Objekte ist eine Zustimmung zur dauerhaften Aufbewahrung und möglichen Weiternutzung verknüpft. Weitere Informationen dazu ebenfalls auf der Internetseite des Stadtarchivs.

Wichtig: Sie sollten bei Bildern und Texten selbst Fotograf/in bzw. Verfasser/in sein oder zumindest diese Personen benennen können, um die Urheberrechte zu wahren.