08. 04. 2020

Verfasser der Pressemitteilung: Vorstandsstab


Ostertor hat neues Gesicht

Plätze an der Sonne gibt es jetzt wieder am Ostertor. Damit man bequem sitzen kann, waren Michael Rehkemper und Christian Tasche von der Großewinkelmann GmbH und Klaus Hagemeister, Bauleiter bei Straßen und Entwässerung Lemgo, im Einsatz. (Foto: Alte Hansestadt Lemgo)

Plätze an der Sonne gibt es jetzt wieder am Ostertor. Damit man bequem sitzen kann, waren Michael Rehkemper und Christian Tasche von der Großewinkelmann GmbH und Klaus Hagemeister, Bauleiter bei Straßen und Entwässerung Lemgo, im Einsatz. (Foto: Alte Hansestadt Lemgo)

Nach der Mittelstraße ist nun auch das Ostertor umgestaltet worden. Ein Mauerelement aus Beton mit Sitzbänken fasst den Platz und grenzt ihn zur Fahrbahn ab. Die Sitzbänke aus geöltem, FSC-zertifizierten Kambala-Holz laden zum Verweilen ein.

Nachdem die großen Baugeräte bereits vor einigen Wochen – nach dem Setzen der Mauerelemente - abtransportiert und das Baustellenbüro am Ostertorwall geräumt wurde, gehen die Arbeiten nun der Fertigstellung entgegen. Der Mischwasserkanal, die Hausanschlüsse und wurden allesamt erneuert. Die neue Pflasterung geht fließend von der Mittelstraße in den neugestalteten Platz über.

Der Kanzlerbrunnen hat eine moderne Brunnentechnik erhalten, die den heutigen Vorgaben gerecht wird. Der Brunnen selbst wurde gründlich gereinigt und steht nun wieder auf dem Ostertor-Platz, allerdings ein wenig zur Seite gerückt, um dem Lieferverkehr das Rangieren zu erleichtern und das bekannte Lemgoer Kunstwerk selbst zu schützen. Bald wird das Wasser im Kanzlerbrunnen wieder sprudeln. Die abschließende Montage der Straßen- und Fassadenbeleuchtung, die auf energiesparende LED-Technik umgerüstet wurde, erfolgt im Mai.

 

Zwei Bronzetafeln werden auch einen Blick in die Vergangenheit ermöglichen. Im Kreuzungsbereich von Kramerstraße und Haferstraße wird dann eine Abbildung des historischen Stadtkerns um 1190 zu sehen sein und am Ostertor zeigt eine Tafel das östliche Stadttor, wie es bis 1863 aussah.

 

Zuletzt folgen noch kleinere Nacharbeiten an den Pflasterflächen, sowie der Einbau von taktilen Steinen, Bänken, Fahrradanlehnbügel, Abfallbehälter, Schilder und Spielgeräten.