15. 04. 2019

Verfasser der Pressemitteilung: Vorstandsstab


Baukulturelles Erbe in der OWL-REGIONALE 2022

Experten vereint – die Vertreter der beteiligten Kommunen des Verbundprojekts zum baukulturellen Erbe.

Experten vereint – die Vertreter der beteiligten Kommunen des Verbundprojekts zum baukulturellen Erbe.

Sechs ambitionierte Einzelvorhaben, ein verbindender Anspruch: Die Kommunen Bad Driburg, Horn-Bad Meinberg, Höxter, Lemgo, Nieheim und Paderborn werden in den nächsten Jahren historische Schlüsselgebäude sanieren und für soziokulturelle, gemeinschaftsorientierte Nutzungen fit machen. Alle Projekte eint nicht nur die Aktivierung eines Denkmals, sondern vor allem auch, dass die Gebäude in zentraler Innenstadtlage jeweils eine wichtige städtebauliche und identitätsstiftende Rolle spielen oder nach längerem Leerstand nun konkrete Nutzungsperspektiven eröffnet sind. Zudem befinden sich alle Projekte im Qualifizierungsprozess der REGIONALE OWL 2022 und werden als Verbundprojekt unterstützt, denn aus dem gemeinsamen Wissens- und Erfahrungsaustausch soll ein Best-Practice-Pool zu Planungsstrategien und Nutzungsideen entstehen – mit Anstoßwirkung für ähnliche Projekte und Vorhaben in OWL. 

Vor allem die vielfältigen soziokulturellen Nutzungsmöglichkeiten, Angebote, die Kultur und Bildung, Jung und Alt, Analoges und Digitales verknüpfen, sollen im Zentrum des fachlichen Austausches stehen. Hier erhoffen sich die Vertreter der beteiligten Kommunen nicht nur praktische Impulse für die individuelle Raum- und Funktionsplanung sondern darüber hinaus auch langfristige Effekte der regionalen Zusammenarbeit zwischen Initiativen, Vereinen und Trägern. Auch die qualifizierte Maßarbeit und Inwertsetzung am Denkmal wird im Zentrum der Zusammenarbeit stehen – ebenso wie die Beteiligung der Stadtgesellschaft.  

Mit regelmäßigen Netzwerketreffen und Baukultur-Dialogen wird der Austausch der Verbundstädte im Planungs- und Realisierungszeitraum gefördert. Zum Verbundprojekt wird eine Website entstehen, die alle Gebäude und die jeweiligen Fortschritte dokumentiert und kommentiert. Damit erhoffen sich alle Beteiligten eine größere öffentliche Präsenz für die Einzelvorhaben, aber auch die gemeinsame Arbeit im Verbundprojekt. Das Verbundprojekt ist ausdrücklich offen für interessierte OWL-Kommunen, die ähnliche Projekte planen oder Impulse für die kommunale Handlungspraxis suchen. 

Das Verbundprojekt sowie die Einzelvorhaben in den sechs Kommunen sind ein Beitrag zur REGIONALE OWL 2022 – Wir gestalten das neue UrbanLand.