13. 03. 2018

Verfasser der Pressemitteilung: Vorstandsstab


Gemeinsames Netzwerk für die ersten Jahre

Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich Frühe Hilfen

Aufmerksam verfolgten die Gäste den Vortrag von Julia Prokofieva. Foto: Stadt Lemgo/Marius Jortzik.

Aufmerksam verfolgten die Gäste den Vortrag von Julia Prokofieva. Foto: Stadt Lemgo/Marius Jortzik.

Lemgo. Vergangene Woche fand zum dritten Mal die Netzwerkveranstaltung "Frühe Hilfen in Lemgo" statt. Viele Akteure aus dem Bereich der Frühen Hilfen kamen im Gemeindehaus St. Nicolai zusammen. Sonja Hommers als Netzwerkkoordinatorin aus dem Fachbereich Kinder-, Jugend- und Familienbildung der Stadt hatte zahlreiche Gäste eingeladen, neue Impulse aufzunehmen und sich auszutauschen. Mit dabei waren Vertreter aus der Lemgoer Ärzteschaft, von Vereinen und Institutionen, Mitarbeiter von Beratungsstellen, Kindertageseinrichtungen und dem Jobcenter sowie Hebammen. 

Diplom-Pädagogin Julia Prokofieva des Kosmopolit e.V. Bielefeld hielt einen Vortrag zum Thema "Niederschwellige pädagogische Arbeit: Wirkung, Nutzen und Umsetzung". Im Anschluss daran bildeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Arbeitsgruppen und betrachteten Angebote, Projekte und Kurse aus Lemgo unter verschiedenen Aspekten der niederschwelligen Arbeit. Ein reger Austausch zwischen den Netzwerkpartnerinnen und -partnern zeichnete die gesamte Veranstaltung aus. 

Das Ziel der Zusammenarbeit ist es, Eltern und jungen Familien in Lemgo ein möglichst umfassendes Unterstützungs- und Beratungsangebot machen zu können. Die freiwilligen Angebote der Frühen Hilfen richten sich an alle (werdenden) Eltern ab Beginn der Schwangerschaft und decken auch die ersten Lebensjahre der Kinder ab. Die Bandbreite der Angebote ist groß und vielfältig. Es gibt zum Beispiel einen Informationsabend in der Kinderklink, Willkommensbesuche nach der Geburt, Eltern-Kind-Gruppen in den Kindertagesstätten und Familienzentren sowie Sportgruppen für Kinder bis zu drei Jahren. Darüber hinaus gibt es spezielle Angebote, beispielsweise für Eltern mit Migrationshintergrund und für Familien in besonderen Lebenslagen.

Am Ende der Veranstaltung stand für alle Beteiligten fest, dass Kooperation und Netzwerkarbeit wichtig und in Lemgo auf einem guten Weg sind. Die nächste Veranstaltung ist laut Sonja Hommers schon in Planung.