Straßen- und Kanalbau Braker Weg

Anliegerversammlung am 26.06.2019

Am 26.06.2019 wurden den Anwohnern des Braker Weg im Abschnitt zwischen Hornscher Weg und Geschwister-Scholl-Straße die Planungen zum Kanal- und Straßenausbau in einer Versammlung vorgestellt. Frau Rasche erläuterte die Planungen anhand einer Präsentation, die unten eingesehen werden kann.

Anschließend konnten die Anwesenden Fragen stellen und Hinweise zur Planung geben.

In erster Linie stand die Frage nach der Notwendigkeit des Rad-Gehweges (RGW) im Raum. Insbesondere befürchteten die Anwohner ein erhöhtes Risiko beim Ausfahren aus ihren Zufahrten.

=> Die Verwaltung erläuterte, dass man grundsätzlich auch auf Gehwegen mit radfahrenden Kindern rechnen muss. Am Braker Weg nutzen darüber hinaus auch weitere Radfahrer der-zeit verkehrswidrig den vorhandenen Gehweg. Im Vergleich zum Bestand verbessert sich die Situation für die Anwohner jedoch durch die deutlich größere Breite des geplanten RGW, so dass sich mehr Raum zum „Vortasten“ ergibt.

 

Alternativ wurde von den Anwohnern vorgeschlagen, einen getrennten Rad-Gehweg zu bauen oder den Radweg auf die Nordseite zu verlegen.

=> Für einen getrennten RGW im Zweirichtungsverkehr würden Breiten von minimal 5,00 m benötigt. Den Radfahrer auf dem kurzen Stück auf die Nordseite zu verlegen, macht aus Sicht der Verwaltung ebenfalls keinen Sinn, da die Radfahrer erfahrungsgemäß allein schon aufgrund der Kfz-Belastung nicht die Seite wechseln würden. Auch entsprechende Que-rungsstellen würden die Situation nicht ändern. Darüber hinaus handelt es sich um einen Lückenschluss zwischen den komb. Zweirichtungsradwegen nach Detmold bzw nach Brake. Das System in bestehender Art weiterzuführen bietet sich insofern an.

 

Die Anwohner regten an, die Stellplätze in dem Parkstreifen so zu markieren, dass Abstand von den Zufahrten gehalten wird.

=> Dies wird die Verwaltung in die Planungen aufnehmen.

 

Ein Anwohner schlug vor, Ladestationen für Elektroautos mit einzuplanen.

=> Herr Fischer erläutert, dass dies nicht in erster Linie Sache der Stadt wäre. Der Vor-schlag wird an die Stadtwerke Lemgo weitergeben. Grundsätzlich ist auch denkbar, dass ein privates Unternehmen die Ladeinfrastruktur umsetzt.

 

Es wurde kurz über das Pro und Contra der Grünbeete/ Bäume diskutiert. Auch die Frage nach der Pflege wurde gestellt.

=> Die Verwaltung erläuterte, dass die Bäume ähnlich wie an der Paulinenstraße aussehen könnten. Die Pflege wird durch die Stadt erfolgen. Durch die beidseitige Einfassung der Fahrbahn wird erfahrungsgemäß auch die Geschwindigkeit leicht gesenkt.

 

Es wurde darum gebeten, Mülleimer aufzustellen.

=> Die Verwaltung wird einen Abfallbehälter im Bereich der Haltestelle aufstellen.

 

Darüber hinaus haben die Anwohner gefragt, ob es möglich sei, den RGW in den Winterdienstplan aufzunehmen, da ein Räumfahrzeug ohnehin die Flächen vor dem städtischen Gebäude räumt und auf dem Gehweg weiter Richtung Geschwister-Scholl-Straße fährt.

=> Nach Rücksprache mit den zuständigen Kollegen ist dieses aufgrund der Gleichbehandlung mit anderen Bürgerinnen und Bürgern nicht möglich.

=> Hinweis der Verwaltung: Die Flächen der Bushaltestellen werden zukünftig von der Stadt gereinigt.

 

Die Präsentation sowie Lageplan und Ausbauquerschnitt können hier eingesehen werden:

Präsentation_ALV_26-06-2019

Lageplan_ALV_26-06-2019

Ausbauquerschnitt_ALV_26-06-2019