Abwasserbeseitigungsgesellschaft Lemgo GmbH

 

Die Einlaufgruppe

 

Das Abwasser der Kernstadt und der Ortsteile gelangt über sechs Sammler zur Zentralkläranlage. Aufgrund der topographischen Gegebenheiten muss das Abwasser zum Teil mit Förderschnecken auf das Niveau der Kläranlage gehoben werden.

Da Teile der Stadt im Mischverfahren entwässert werden, kommt es im Zulauf zu starken Schwankungen, die aus technischen und wirtschaftlichen Gründen ausgeglichen werden müssen. Ein automatisch gesteuerter Schieber dosiert die Zulaufmenge zur mechanischen und biologischen Reinigungsstufe.

Bei trockenem Wetter und bei kleinen Regenschauern durchfließt das Abwasser das Überlaufbauwerk ungehindert. Bei stärkeren Regenschauern und länger anhaltenden Regenperioden wird ein Teil des Zuflusses in dem Überlaufbauwerk umgeleitet und fließt in das im Nebenschluss angeordnete Regenüberlaufbecken. Nach dem Regen wird das gespeicherte Abwasser in den Zulauf der Kläranlage gefördert. Bei Starkregen und Unwettern kann es vorkommen, dass das Regenüberlaufbecken die anfallenden Wassermengen nicht speichern kann. In diesen Fällen läuft das Gemisch aus Abwasser und Regenwasser durch das Regenüberlaufbecken in die Bega ab. Das mechanisch im Regenüberlaufbecken gereinigte und durch Regenwasser sehr stark verdünnte Abwasser stellt nur eine unwesentliche und vorübergehende Belastung für die Bega dar.

Eingangspumpe
Das Eingangsbauwerk für die Hauptsammler

Überlaufbecken
Das leere Überlaufbecken

Technische Daten

2 Zulaufschnecken, Förderleistung: 50 - 570 l/s je Schnecke, Antriebe polumschaltbar

1 Zulaufschnecke (Industriewasserpumpwerk), Förderleistung: 210 l/s

2 Förderschnecken (Regenüberlaufbeckenentleerung), Förderleistung: 325 l/s je Schnecke

Speichervolumen des Regenüberlaufbeckens: 1.498 m3

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